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Die Klinik im Film - Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über Schmerzbehandlungen gelangen Sie hier (einfach anklicken). Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation, weil damit die betroffenen Patienten oftmals überhaupt erst in einen rehabilitationsfähigen Zustand gebracht werden können. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.eu (einfach anklicken). Wenn Sie eine genaue Anfahrtsbeschreibung ab Ihrem Wohnort wünschen, klicken sie hier. Wer trägt denn überhaupt die Kosten für eine
stationäre
Schmerztherapie (stationäre
Rehabilitation) in dieser Klinik und in welchem Falle
bezahlt die Krankenkasse oder die Rentenversicherung? Laut den Ausführungen des Bundesministeriums für Gesundheit haben seit dem 1.4.2007 alle gesetzlich versicherte Personen einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Quelle: Web-Seite der Bundesregierung und Brief des Bundesgesundheitsministeriums an die Sozialministerien der Länder als Aufsichtsbehörde der gesetzlichen Krankenkassen. Zu diesem Wahlrecht gibt es mittlerweile auch ein Urteil des hessischen Landessozialgerichts (Az.: L 1 KR 2/05): Gewährt eine Krankenkasse einem Versicherten einen Aufenthalt in einer Reha-Klinik, so ist sie dazu verpflichtet, die Wünsche des Versicherten in Bezug auf die Einrichtung zu berücksichtigen. Sozialgerichte stärken die Rechte von Schmerzpatienten gegenüber den Rentenversicherungen. Danach hat ein Schmerzpatient ein Recht darauf , in einer schmerztherapeutischen Klinik behandelt zu werden. Hier gelangen Sie zum 1. Urteil (Sozialgericht Kassel). Pressemitteilung dazu: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik. Mittlerweile gibt es diesbezüglich zwei weitere Urteile, so vom Landessozialgericht Hamburg: www.schmerzklinik.com/sozialgericht2 oder auch https://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070710027&phrase=Schmerzklinik und vom Sozialgericht Köln erging die einstweilige Verfügung in nur 23 (!!) Tagen: www.schmerzklinik.com/sozialgericht3. - Für Sie waren wir sehr fleißig -Hier gelangen Sie zu (fast) allen Schmerzthemen (einfach nur anklicken) Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt: Arthrose, Bandscheibenvorfall, Borreliose, Brennende Füße, Cluster-Kopfschmerz: Komplexes regionales Schmerzsyndrom, Durchblutungsstörung, Dorsalgie, Fibromyalgie, Fibromyalgiesyndrom, Gelenkschmerzen, Gesichtsschmerzen, Gliederschmerzen, Gürtelrose, Herpes zoster, Hüftschmerzen, Ischias, Kausalgie, Kopfschmerzen, Kreuzschmerz, Leistenschmerzen, LWS-Syndrom, Lumbalgie, Lumboischialgie, Migräne, Morbus Sudeck, Nervenschmerzen, Neuralgie, Neuritis, Neuropathie, Osteomyelitis, Polyneuropathie, postzosterische Neuralgie, Restless legs, Rückenschmerzen, Schlaganfall, Schulterschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Spinalkanalstenose, Steißbeinschmerzen, Zephalgie Internationale (englischsprachige) Themen: Causalgia, Complex Regional Pain Syndrome, Complex regional pain syndrome type I, Complex regional pain syndrome type II, CRPS, CRPS-Type II, Face Pain, low back pain, Prosopalgia, Reflex Sympathetic Dystrophy Syndrome, Sudeck atrophy, Sudeck disease, Sudeck dystrophy
Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:
Schmerzklinik (1) |
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Der Begriff "B orreliose" besteht aus dem Wortteil "Bor relia" (= ein Bakterium der Familie Spirochaetaceae) und die Endung "-ose " steht für einen krankhaften Zustand. Es handelt sich also um eine Erkrankung, für die ein Bakterium ursächlich ist. Die Bezeichnung "Borreliose" wird aber nur dann verwendet, wenn es sich um Borrelia burgdorferi handelt. Seit den frühen 80er Jahre ist bekannt, daß die Ly me-Borreliose, so die genaue Bezeichnung der Krankheit, durch das Bakterium Borrel ia burgdor feri hervorgerufen wird. Die Übertragung erfolgt durch infizierte Insekten, insbes. Zec ken, deshalb wird z.T. auch der Ausdruck Zeckenkrankheit verwendet. Der Erreger der Ly me-Borrel iose ist auf der ganzen Welt verbreitet. In Deutschland gibt es ein Nord-Südgefälle, in Süd- und Mitteldeutschland kommt der Erreger 2-3 mal häufiger als im Norden vor. Die Borrel iose ist eine
Multisystemerkrankung und läuft in Stadien ab. Die variable Symptomatik
reicht von akuten Hautläsionen (Erythema chronicum migrans) bis hin zu
schweren rheumatologischen, neurologischen und kardialen
(= das Herz
betreffenden) Manifestationen (=Erscheinungen). Zunächst noch ein Wort zu einer möglichen Vorbeugung: Natürlich sollte die Zecke so schnell als möglich vollständig entfernt werden, dazu gibt es spezielle Vorrichtungen (z.B. www.zeckenschlinge.de). In entsprechenden Risikogebieten sollte man sich ein solches Instrument vielleicht doch zulegen. Nach einem Bericht der Ärztezeitung kann die Borreliose mit einer Verabreichung von 200 Milligramm Doxycyclin binnen drei Tagen nach einem Zeckenbiß bzw. Zeckenstich wirksam verhindert werden. Eine solche Vorbeugung ist aber nur dann sinnvoll, wenn die Kontaktzeit mit der Zecke mehr als 12 Stunden betragen hat. Unterhalb dieses Zeitlimits ist eine Übertragung der Erreger sehr unwahrscheinlich. Sicherheitshalber kann man nach Entfernung der Zecke dieselbe mit zum Arzt bringen, mittels Laboruntersuchungen kann dann festgestellt werden, ob diese Zecke überhaupt Borrelien in sich hatte und somit eine Borreliose übertragen konnte. Im Stadium I der Borrel
iose tritt als häufigste Frühmanifestation und damit Leitsymptom
(= vorherrschendes,
hinweisendes Krankheitszeichen)
das Erythema migrans
(= wandernde,
flächenhafte Hautrötung) auf,
Tage bis Wochen nach dem Zec kenstich. Die
makulöse (=
fleckförmige) oder oder
papulöse (=
knötchenartige), ringförmige
Effloreszenz
(= Hautausschlag) blaßt im
weiteren Verlauf in der Mitte ab. Im Stadium II der
Borreliose
treten am häufigsten neurologische Manifestationen
(= Erkennbarwerden einer Erkrankung)
auf (Neuroborreliose),
insbesondere die lymphozytäre Meningoradikulitis (LMR) mit
typischer klinischer Symptomatik in Form von radikulären
(=
Nervenwurzel
betreffenden)
Schmerzen,
häufig als quälend und brennend charakterisiert mit nächtlichen
Schmerz
exazerbationen
(= Verschlimmerungen). In diesem Zusammenhang ist über ein Phänomen zu berichten, das bisher in der Literatur nicht aufgeführt wurde, diagnostisch aber richtungsweisend sein kann. Aufgefallen ist bei mehreren betroffenen Patienten mit Borreliose ein inkonstantes Reflexverhalten. So war der PSR (= Reflex der Kniescheibe n sehne) bei einer Untersuchung regelrecht auslösbar und bei der nächsten, Tage später nicht mehr und umgekehrt. Ein weiteres Leitsymptom für die Neuroborreliose (Stadium II) sind Hirnnervenlähmungen, seltener Extremitäten - (= Arme, Beine) oder Rumpflähmungen. Die Meningoradikulitis führt zu einem charakteristischen Liquorbefund (= Untersuchung des Hirnwassers): Lymphozytäre Pleozytose (= erhöhte Lymphozytenzahl) (zwischen 30/3 und 3000/3 Zellen) und Liquoreiweißerhöhung. Die Primärtherapie (= Basis- oder Grundbehandlung) der Borreliose erfolgt mit Antibiotika (z.B. Penicillin V, Doxycyclin, Cefuroxim oder Ceftriaxon). In der Literatur sind diesbezüglich verschiedene Therapieempfehlungen nachzulesen. Eine gängige ist folgende:
Nach erfolgloser antibiotischer
Basistherapie kann zur
Schmerztherapie
bei dieser Borrel
ioseform ambulant zunächst
Baclofen versucht werden. Oft hilft auch Carbamazepin oder Gabapentin bzw. Pregabalin (die Kombination mit Baclofen ist ebenfalls wirksam
und spart Carbamazepin bzw. Gabapentin oder Pregabalin ein, womit eine
höhere Dosierung und die damit verbundenen Nebenwirkungen vermieden
werden kann). Eine weitere Manifestation des Stadium II der Borrelliose stellt die Ly me-Karditis dar, gekennzeichnet durch Herzrhythmusstörungen, hpts. in Form von AV-Blockierungen unterschiedlichen Grades. Im Stadium III zeigen sich hauptsächlich zwei Manifestationen (= Erkennbarwerden einer Erkrankung): 1. Acrodermatitis chronica atrophicans (ACA): Nach langer Inkubationszeit (= Zeitspanne zwischen der Ansteckung und Auftreten von Krankheitszeichen) (Monate bis Jahre) folgen einem initial (= eingangs) infiltrativen Stadium charakteristische atrophische Veränderungen: dünne, ähnlich einem Zigarettenpapier, gefältelte Haut bei livider Verfärbung und die Gefäße treten plastisch hervor. 2. Lymearthritis: Diese Gelenkerkrankung kann mono- oder polyartikulär (= ein oder mehrere Gelenke betreffend), chronisch oder intermittierend ablaufen. Differentialdiagnostisch (= was sonst noch an Krankheiten in Frage kommt) ist eine rheumatische Genese (= Ursache) bedeutsam. Diagnostik bei Borreliose: Der direkte Erregernachweis mittels
Kultur oder Mikroskopie bringt zwar einen frühzeitigen Nachweis (sofern
eine Anzucht überhaupt gelingt), ist aber sehr aufwendig. In der Praxis
kommen deshalb hauptsächlich serologische Verfahren (Nachweis der
erregerspezifischen Immunantwort) zum Einsatz, wobei die diagnostische
Sensitivität im Frühstadium der Krankheit aber eher gering und erst in
späteren Stadien hoch ist. Bei Verdacht auf Neuroborrel
iose sollte grundsätzlich auch
der Liquor cerebrospinalis
(= das Hirnwasser) untersucht
werden (Liquor/Serum-Paar vom selben Tag). · · Liquor (= Hirnwasser) · · Gelenk punktate (= Flüssigkeit aus dem Gelenk) · · Hautbiopsate (= Gewebeprobe aus der Haut) · · Urin.
Differentialdiagnostik
(= was außer Borreliose
sonst noch an Krankheiten in Frage kommen könnte): Wie oben schon erwähnt, kann
eine
Arthritis
(=
Gelenkentzündung)
auch rheumatischer Natur sein. Herzrhythmusstörungen sind am ehesten
kardial (= das Herz betreffend)
bedingt und relativ selten auf eine Borrel iose zurückzuführen.
Radiku
läre
(= Nervenwurzeln betreffende)
Störungen, wie sie im Rahmen einer boreliosebedingten, lymphozytären
Meningoradikulitis (LMR) auftreten, können auch einer Mul
tiplen Sklerose zugeordnet
werden. Eine zunehmende differentialdiagnostische Bedeutung dürfte die
neu entdeckte Huma
ne Granu
locyten
Ehrlichiose
(HGE) erlangen. Literatur: (1) Tiller, F.-W.; Diagnostische Bibliothek, Nr. 48, Juni 1997, Blackwell Wissenschaftsverlag. (2) Hassler, D.; Focus-Magazin, Nr. 17 (20.4.1998) - Teilveröffentlichung einer Habilitationsschrift über Borreliose - Methodenbeschreibung "Kontinuierliche (repetitive) Nervenblockaden mit Katheter":
Wenn Schmerzen aufgrund einer Borreliose längerfristig bestehen, so ist davon auszugehen, daß bereits ein Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung) vorliegt. In diesen Fällen ist eine rein somatische (= körperliche) Behandlung kaum mehr ausreichend, sondern es müssen zusätzlich psychologisch /psychotherapeutische Interventionen erfolgen. In Deutschland gibt es mittlerweile an vielen Orten Selbsthilfegruppen. Falls Sie Interesse haben, dann klicken Sie hier.
Haftungshinweis: ----------------------------------------------------------------------------- aktualisiert: >05.12.2008</> kusb& http://www.borreliose.tv |
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